Japanese
- ファクトシート (factsheet)
- 展示作品 (exhibition objects pdf)
- 展示作品 (exhibition objects doc)
- 日本科学未来館 プレスリリース (Miraikan´s pressrelease)
- チラシ (Flyer)
Chinese
German
French
Dutch
——————————————————————————————
Posts in other languages
Get amplified! (Berlin)
By Steffi Appelius - January 15, 2010
Visual Voltage Amplified - Berlin from jens isensee on Vimeo.
Kuratorin Susanne Jaschko zur Entstehung der Ausstellung Visual Voltage Amplified :
Als das Schwedische Institut im Oktober letzten Jahres mit dem Wunsch auf mich zukam, ihre Wanderausstellung Visual Voltage um ein lokales oder deutsches Programm zu erweitern, war schnell die Idee zu der begleitenden Ausstellung Visual Voltage Amplified geboren.
Es schien wahrscheinlich, dass an deutschen Hochschulen, in deutschen Designbüros und in Künstlerköpfen über das Thema Energie kreativ nachgedacht wird. Denn in Deutschland ist man ja bekannter Maßen durchaus energiebewusst: Wenn es um den eigenen Haushalt geht, liegen wir beim Energieverbrauch im europäischen Vergleich im unteren Drittel. Nachhaltigkeit und erneuerbare Energien sind für uns ebenfalls keine Fremdworte mehr. Allerdings fahren unsere Politiker energiepolitisch einen heftigen Schlingerkurs, von dem keiner so richtig weiß, wohin er eigentlich führen soll.
Das Thema Energie ist also in unseren Köpfen, in der Presse, einfach überall in diesem Land, und provoziert angesichts dessen durchaus das ein oder andere Gähnen. Zu PC, political correct, könnte man meinen, zu „abgenudelt“ und „durchgenommen“. Unsere Hoffnung war, dass die Rettung vor Langeweile und Politikfrust möglicherweise im Detail liegt, in der Kunst und im Design, also in den Visionen, abwegigen Ideen und Utopien, die der Einzelne entwirft.
Es hieß nun, diese Ideen zu recherchieren, sie ausfindig zu machen, sie aus den Schubladen und von den Festplatten zu ziehen. So haben wir uns durchgefragt, Lehrende, Studierende, Künstler und Designer kontaktiert, um am Ende und in der Kürze der Zeit 25 Projekte zusammenzutragen, die aus einem konsequenten Um-die-Ecke-Denken resultieren, die Energieverbrauch auf ungewöhnliche Weise visualisieren und überraschende Vorschläge zur Energiegewinnung oder -nutzung machen.
Bewusst haben wir uns in zwei kreativen Bereichen umgeschaut, die eng mit einander verwandt sind, manchmal kaum zu trennen sind, oft aber nicht miteinander ausgestellt werden: Dem Bereich der Gestaltung, des Designs – der in der Ausstellung vor allem durch Gamedesign, Produktdesign und experimentelles, kritisches Design vertreten ist – und dem Bereich der Kunst.
Dadurch ist in der Ausstellung ein Spannungsfeld entstanden, das von Utopie bis zu Machbarem und sogar Vermarktbarem reicht. Wichtig bei der Auswahl war, dass alle Projekte Alternativen zum rein Funktionalen ausloten – und so wechseln sich Praktisches und Schönes mit Absurdem oder Ironischem ab.
Die Bandbreite ist nicht nur inhaltlich groß, sondern auch was die Komplexität der Konzepte und Projekte angeht. Bewusst stehen Studentenarbeiten neben Projekten von Künstlern wie HeHe oder Michel de Broin, die international mit ihrer Arbeit bekannt sind. Statt enge Selektionskriterien anzuwenden, wurde Vielfalt und Abwechslung inszeniert, was auch den temporären und leichten Charakter der Ausstellung unterstreicht.
Denn es sollte keine massive Ausstellung von Objekten und Installationen entstehen, die mit Visual Voltage konkurriert, sondern eine lockere und aktuelle Projektsammlung, die Ideen vorstellt. Entsprechend ist jedes Projekt mit bis zu drei Postern oder/und einem Video in der Ausstellung präsent.
Die installierte Ausstellung fügt sich tatsächlich harmonisch in das Gesamtbild und bildet eine Einheit mit den schwedischen Projekten. Die Poster und Videos bieten sich dem Publikum als zweite Ebene an, die zur Erkundung und zum Nachdenken animiert.
Da Visual Voltage Amplified bis auf wenige Ausnahmen, wie den kleinen Neighbourhood Satellites Energy Harvesters keine Objekte präsentiert, müssen die Konzepte im Kopf der Besucher „nachgedacht“ und verstanden werden.
Auf diese Art können sich Besucher noch bis zum 24. Januar „amplifien“.
Übersicht aller Projekte von Visual Voltage Amplified
——————————————————————————————————————–
Visual Voltage Amplified ab 7.1.2010 im Felleshuset in Berlin
By Steffi Appelius - December 11, 2009
Visual Voltage Amplified - Kunst und experimentelles Design aus Deutschland zum Thema Energie
Zur Eröffnung der Design- und Kunstausstellung Visual Voltage Amplified am 7.Januar 2010, um 19 Uhr im Felleshus der Nordischen Botschaften in Berlin-Tiergarten laden wir Sie herzlich ein.
Visual Voltage Amplified zeigt neuartige Konzepte und Dokumentationen aktueller Kunst- und Designprojekte zum Thema “Energie” aus Deutschland, die Energieverbrauch visualisieren und überraschende neue Wege zur Energiegewinnung und -nutzung vorschlagen. Was davon bleibt utopisch, was ist machbar?
Welche Alternativen zum rein Funktionalen aus einem konsequenten Um-die-Ecke-Denken resultieren, zeigt die von Dr. Susanne Jaschko kuratierte Ausstellung. Praktisches und Schönes wechseln sich mit Absurdem oder Ironischem ab - ein Spannungsfeld, das den Blick für den eigenen Energieverbrauch und Einsparungspotentiale öffnet, ohne zu maßregeln.
Am Eröffnungsabend stellen acht der Gestalter ab 20 Uhr ihre Projekte in einer abwechslungsreichen Pecha-Kucha-Session vor. Anschließend performt der schwedische Künstler Nils Edvardsson live “The Spirit of High Voltage” - eine audiovisuelle Komposition aus Sound- und Video- Aufnahmen von Hochspannungsleitungen.
Mit:
Daniel Baek, Zane Berzine, Michel de Broin, Mila Burghardt, Jon Cohrs, Florian Erdmenger, HeHe, Christina Hemauer und Roman Keller, Jochen Isensee und Martin Wahnschaffe, Aylin Kayser und Christian Metzner, Ton Matton und Studenten der Hochschule Wismar, Myriel Milicevic und Hans Kadel, Marek Plichta, Sascha Pohflepp, Kai Malte Röver, Prof. Dr. Jürgen Ruth und Studenten der Bauhaus-Universität Weimar, Elisabeth Schierak, Andreas Schmelas, Stefan Stubbe, Piotr Szpryngwald, Sven Völker, Clemens Winkler.
———————————————————————————————————————
Kreative Energie: Visual in Berlin
By Kajsa Guterstam - December 7, 2009
Dass Energie- und Klimafragen derzeit höchste Aufmerksamkeit genießen, wurde deutlich, als die Wanderausstellung Visual Voltage in diesen Tagen im Felleshus, dem Gemeinschaftshaus der Nordischen Botschaften in Berlin, eintraf. Nach der gut besuchten offiziellen Eröffnung am Abend des 1. Dezember wurde die Ausstellung am darauf folgenden Tag zahlreichen VertreterInnen verschiedener deutscher Medien bei einem klimafreundlichen Pressefrühstück vorgestellt.
Visual Voltage ist das Ergebnis einer Kooperation des Schwedischen Instituts (Si) mit dem Interaktiven Institut. Die Ausstellung verfolgt den Zweck, unser Verhältnis zu Energie mit Hilfe schwedischer kreativer Konzepte zu visualisieren. Was halten Sie beispielsweise von einer Energieuhr, die den gesamten Energieverbrauch eines Haushalts verteilt über den gesamten Tag (24 h) registriert oder ein Kabel, das seine Farbe und Leuchtintensität verändert je nachdem, wieviel Strom durch das Kabel fließt?
Zweifach wichtig
Die Ausstellung, die seit dem 2. Dezember in Berlin zu sehen ist, gastierte zuvor in Washington und Brüssel.
“Ich freue mich sehr, dass wir Visual Voltage nun auch einem deutschen Publikum zeigen können, und das in zweifacher Hinsicht. Wir fangen damit das Interesse und die Neugier auf, die es bei den Menschen im Hinblick auf Klima- und Energiefragen gibt, nicht zuletzt vor dem Hintergrund des Klimagipfels in Kopenhagen, der in der kommenden Woche beginnt. Außerdem ist die Ausstellung eine Abrundung der schwedischen EU-Ratspräsidentschaft, die ja in sehr hohem Maße von den Herausforderungen in den Bereichen Klima und Energie geprägt war”, sagt Ruth Jacoby, Schwedische Botschafterin in Berlin und eine der RednerInnen im Rahmen der Eröffnung.
Mehrere Phasen
Visual Voltage ist bis zum 24. Januar 2010 in Berlin zu sehen. Während der gesamten Ausstellungszeit besteht für alle Interessierten die Möglichkeit, kostenfreie Führungen durch die Ausstellung zu buchen. Ab dem 7. Januar beginnt eine neue Phase der Ausstellung. Unter dem Titel “Amplified” ergänzen KünstlerInnen in einer Auswahl der Kuratorin Dr. Susanne Jaschko die Ausstellung mit kritischen Sichtweisen auf den Energieverbrauch des Menschen.
Visual Voltage in Berlin wird mit freundlicher Unterstützung von und in Zusammenarbeit mit Mannheimer Swartling durchgeführt.
www.visualvoltage.se
——————————————————————————————————————
Visual Voltage (Berlin)
By Birgitta Tennander - November 23, 2009
- eine schwedische Ausstellung über Design, die Energieverbrauch lebendig und erlebbar macht.
Berlin – Eine Lampe, die wie eine wunderbare Blume zu „blühen“ beginnt, wenn der Stromverbrauch im Haus über längere Zeit niedrig war, oder eine Uhr, die den Energieverbrauch in Echtzeit visualisiert: Das sind nur zwei Beispiele der Prototypen, die vom 8. Dezember 2009 bis 24. Januar 2010 im Felleshus der Nordischen Botschaften, Rauchstraße 1, in Berlin-Tiergarten in der Ausstellung „Visual Voltage“ zu sehen sind.
„Visual Voltage“ hinterfragt unser Verständnis von Energie und will unser Interesse am Energieverbrauch und an Umweltfragen steigern. Die Ausstellung präsentiert die Ergebnisse von drei Forschungswerkstätten des interdisziplinär mit Kunst, Design und Energie arbeitenden schwedischen Interactive Institute. Prototypen, Konzepte und Installationen bekannter schwedischer Designer laden ein, Energie in verschiedenen Formen zu erleben und über den eigenen Energieverbrauch nachzudenken.
„ ‚Visual Voltage‘ zeigt, dass Designer und Künstler eine wichtige Rolle spielen, wenn es darum geht, zentrale Themen wie Nachhaltigkeit und Energieverbrauch ins öffentliche Bewusstsein zu rücken und zur Debatte zu stellen“, sagt Birgitta Tennander, Projektleiterin am Schwedischen Institut.
Viele der Arbeiten zeigen den Konsumenten höchst innovative Möglichkeiten auf, sich ihren Energiekonsum zu vergegenwärtigen und den Energieverbrauch zu senken. Unter der Leitung des Interactive Institute arbeiteten einige der bekanntesten schwedischen Künstler und Designer mit Ingenieuren und anderen Technikexperten und Umweltsachverständigen in interdisziplinären Forschungsprojekten zusammen. Die Ausstellung umfasst Arbeiten von Steven Dixon, Nils Edvardsson, Tina Finnäs, Front Design und Tore Nilsson.
„Visual Voltage“ ist ein Kooperationsprojekt zwischen dem Interactive Institute – einem schwedischen experimentellen IT-Forschungsinstitut –, dem Schwedischen Institut – einer staatlichen Behörde, die unter anderem damit betraut ist, im Ausland das Interesse an Schweden zu erhöhen –, der Schwedischen Botschaft und Partner in Berlin mit freundlicher Unterstützung von Mannheimer Swartling. Einladung
Anmeldung für kostenlose Führungen: berlin@visualvoltage.se
Ausstellung vom 7. - 24 Januar 2010 parallel zu Visual Voltage
Eröffnung am 7. Januar von 18 - 24 Uhr: Pecha Kucha um 20 Uhr,
anschließend audiovisuelle Performance The Spirit of High Voltage von Nils Edvardsson, SE
Die Ausstellung Visual Voltage beschäftigt sich mit dem großen Thema „Energie“ aus der Sicht schwedischer Designer und Künstler. Der Klimawandel und die drängenden Entscheidungen in der europäischen Energiepolitik regen auch Künstler und Gestalter in oder aus Deutschland an, sich in ihren Arbeiten mir dem Thema auseinanderzusetzen. Dies ist der Fokus der begleitenden Ausstellung Visual Voltage Amplified, die am 7. Januar 2010 eröffnet und bis zum 24. Januar parallel zu Visual Voltage im Felleshuset wird.
Zusammengestellt von der Berliner Kuratorin Dr. Susanne Jaschko präsentiert Visual Voltage Amplified Konzepte und Dokumentationen aktueller künstlerischer oder gestalterischer Projekte, die kritisch auf Energieverbrauch reflektieren und die neue Perspektiven auf die Themen Energiegewinnung oder -nutzung eröffnen. Visual Voltage Amplified bietet eine inspirierende und zum Nachdenken anregende Projektsammlung, welche bewusst Kunst und Design zusammenbringt. Gerade dieses Spannungsfeld zwischen den Disziplinen und den damit verbundenen unterschiedlichen Perspektiven und Praktiken macht Visual Voltage Amplified zu einer außergewöhnlichen Ausstellung.
In Berlin ansässige Gestalter präsentieren zudem am Eröffnungsabend in einer abwechslungsreichen Pecha-Kucha-Session ihre ausgestellten Projekte. Der Eröffnungsabend beschließt mit der audiovisuellen Performance The Spirit of High Voltage des Schweden Nils Edvardsson

